Stipendien für Nachwuchs­wissen­schaftler(innen)

Die Heinrich-Stockmeyer-Stiftung möchte mit Stipendien junge Nachwuchswissenschaftler/-innen (Doktoranden/Diplomanden) dazu ermutigen, in lebensmittelrelevanten Bereichen Forschungsarbeit zu betreiben.

Dazu stellt sie monatlich 1.600 Euro über einen Zeitraum von 24 Monaten pro Wissenschaftler als finanzielle Unterstützung zur Verfügung.

Die Förderung richtet sich gemäß dem Stiftungszweck der Heinrich-Stockmeyer-Stiftung dabei auf wissenschaftliche Disziplinen, die der Lebensmittelforschung, der Lebensmittelsicherheit und dem Verbraucherschutz dienen.

Auch in 2017 stellt die Stiftung finanzielle Mittel in Höhe von monatlich 1.600 EURO pro Wissenschaftler/-in über einen Zeitraum von 24 Monaten zur Verfügung.

Stipendien

2017

Das Stipendium für 2017 - 2019 geht an:

Hannah Hesselbach

In Kooperation des Veterinär-Anatomischen Institutes der Universität Leipzig mit dem Biologischen Institut der Universität Würzburg.

Promotionsprojekt: „Auswirkungen des Insektizids Flupyradifurone auf die Honigbiene“

2014

Das Stipendium für 2014 - 2016 geht an:

Sandra Marie Müller

Universität Potsdam, Institut für Ernährungswissenschaft

Promotionsprojekt: „Charakterisierung von Arsenolipiden: Wirkmechanismus, Metabolismus und Lokalisation in menschlichen Leberzellen sowie Untersuchungen zur zerebralen Neurotoxizität“

Sevim Dalabasmaz

Universität Erlangen, Lehrstuhl für Lebensmittelchemie

Promotionsprojekt: „Peptid-Marker für den Nachweis der Hitzebehandlung von Milch“

Philipp Otter

Technische Universität Dresden, Institut für Wasserchemie

Promotionsprojekt: „Nachhaltige Aufbereitung und Qualitätssicherung von Trinkwasser“

2012

Das Stipendium für 2012 - 2014 geht an:

Carina Braun

Rheinische Friedrich-Wilhelms Universität Bonn, Institut für Tierwissenschaften

Promotionsprojekt: „Prüfung der Anwendbarkeit von intrinsisch antimikrobiellen Oberflächen zur Reduzierung von Kreuzkontaminationen in der Fleischindustrie“

Marlene Hummel

Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Institut für Lebensmittelchemie

Promotionsprojekt: „Allergene Proteine in Lebensmitteln: Analytischer Nachweis und Untersuchungen zur Interaktion mit der Lebensmittelmatrix“

2010

Das Stipendium für 2010 - 2012 geht an:

Franziska Vaagt

Universität Hamburg, Institut für Lebensmittelchemie, Hamburg

Promotionsprojekt: „Innovative molekularbiologische Methoden für die Lebensmittelanalytik“

Für die geförderte wissenschaftliche Arbeit wurde ihr der Bruno Rossmann Preis 2013 verliehen. Die Stiftung gratuliert recht herzlich.

Susanne Eckardt

MRI, Institut für Mikrobiologie und Biotechnologie, Kulmbach

Promotionsprojekt: „Untersuchungen zu Eintragsquellen und Kontaminationswege von psychrophilen Clostridien spp. in Fleisch verarbeitenden Betrieben“

Caroline Siefarth

Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung, Freising

Promotionsprojekt: „Charakterisierung des Einflusses einer schonenden Hochfrequenzerhitzung auf die Qualität von ziegen- und kuhmilchbasierter Säuglingsnahrung“

2008

Das Stipendium für 2008 - 2010 geht an:

Karin Schiefenhövel

Universität Bremen in Zusammenarbeit mit dem Max-Rubner-Institut in Hamburg Forschungsarbeit

„Entwicklung analytischer Methoden auf Protein- und DNA-Basis zur Bestimmung von tropischen und subtropischen Fisch- und Krustazeenarten in Fischereierzeugnissen“

Mara Stabusch

Professur für Milchwissenschaften, Institut für Tierärztliche Nahrungsmittelkunde, Justus-Liebig-Universität Giessen

Forschungsarbeit: „Mycobacterium avium subsp. paratuberculosis in Milcherzeugnissen